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Sich wohl fühlen, selbstständig sein, die Geborgenheit der familienähnlichen Wohngemeinschaft ebenso erleben wie die Konflikte mit ihr, gemeinsam einen Haushalt führen, soziale Verpflichtungen eingehen, Orientierungshilfen austauschen, Freundschaften schließen, die Nachbarn kennen lernen, Feste feiern, Hausarbeiten erledigen, Garten pflegen, Essen kochen, Kuchen backen, Spiele spielen, gemeinsam fernsehen, Musik hören, miteinander flirten - leben.
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der unterschiedlich intensiv betreuten Wohnformen in den Häusern Kisslegg und in Emmelhofen ist, eine individuell geförderte, jeweils größtmöglich selbstständige und eigenverantwortliche Lebensform zu finden und zu führen.
In Einzel- oder Doppelzimmern, am Wochenende rund um die Uhr betreut, berücksichtigen wir sorgsam persönliche Bedürfnisse, und das in der gewohnten heimatlichen Nähe.
Die nahen, zu Fuß erreichbaren Arbeits- und Förderplätze in den Werkstätten geben den Tagen eine sinnvolle und kontinuierliche Struktur.
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An den täglichen freien Zeiten, auch an den Wochenenden, werden die unterschiedlichsten Aktivitäten angeboten, oft in Form von Projektgruppen, die sich über längere Zeiten verteilen.
Sportliches in der Kletter-, Reit- oder Wandergruppe, künstlerische Techniken in der Werkgruppe, Theater, aber auch Verkehrserziehung und andere Lebenshilfen bieten wir an.
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Wir führen ein ganz normales "Familienleben", an dem jeder teilnehmen kann, aber nicht muss.
Fernsehen, Musik hören, Spiele spielen, Basteln, Hausarbeiten, zu Bett gehen ... Jeder Tag hat sein eigenes Gesicht. Individuelle Neigungen fördern wir im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Ausflüge und Urlaube im In- und Ausland sind ebenfalls feste jährliche Bestandteile der Freizeit.
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Sehr wichtig ist uns der Kontakt mit Eltern, Geschwistern, gesetzlichen Betreuern, Freunden und Nachbarn. Deshalb machen wir auch zweimal im Jahr ein "Wohnheimblättle", um alle Menschen um uns herum darüber zu informieren, was wir alles tun.
Wir feiern jährlich ein großes Gartenfest, auch die Geburtstage und Feste in der Ortschaft lassen wir uns nicht entgehen.
Unser Fachpersonal, meist HeilerziehungspflegerInnen, wird von Schülerinnen und Schülern der Heilerziehungspflege unterstützt, da wir eine anerkannte Praxisstelle sind.
Zivildienstleistende sind ebenfalls bei uns tätig.
Vertrauen und eine hohe gegenseitige Akzeptanz sind die Basis für ein Leben in Würde und Freude, danach leben und streben wir.
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